Samstag, 29. Januar 2011

Hybride

In einem Trupp von ca. 15 Kanadagänsen, fiel mir eine etwas anders gefärbte Gans auf. Sie sah einer Graugans ähnlich, allerdings hatte sie einen dunkleren Hals, weiße Wangen und eine schwarze Schnabelspitze. Ich hatte schon von Hybriden gehört, daß sind Mischlinge zwischen zwei Arten. Hybriden zwischen Grau - und Kanadagans sind mit Abstand die häufigsten Gänsehybriden mit einer großen Variationsbreite der Merkmalsausprägung. Allerdings sind solche Hybriden durch die genetischen Unterschiede, der zu verschiedenen Gattung gehörender Gänse so groß, daß diese unfruchtbar sind.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Einmal war ich schneller

Auf einem meiner Streifzüge durch mein Fotorevier am Amperstausee hatte ich ein lustiges Erlebnis mit einem Zaunkönig. Dieser kleine flinke Kerl ist sowieso nicht leicht zu fotografieren, da er fast immer in Bewegung ist. Ich ging am Uferweg des Stausee entlang als ich ihn in ca. 5m Entfernung auf einem Stein am Ufer sitzen sah, sofort blieb ich stehen und richtete die Kamera auf ihn und genauso schnell verschwand der kleine Piepmatz hinter dem Stein. Dann begann das Versteckspiel, in unregelmäßigen Abständen schaute er blitzschnell hinter dem Stein hervor, ob die Luft rein ist und verschwand wieder. Das Spielchen dauerte so um die 5 Minuten, in dieser Zeit machte ich ca. 50 Bilder wovon nur eines zu gebrauchen war. Bei allen anderen war ich zu langsam mit dem Auslöser, nur einmal war ich schneller als er.

Samstag, 25. September 2010

Ein erfolgreicher Nachmittag

Meine Streifzüge durch die Amperauen waren in den Sommermonaten nicht sehr ergiebig, was brauchbares Bildmaterial für meine Fotoalben betraf. Aber heute Nachmittag wurde ich für meine Ausdauer belohnt, völlig überraschend flog hinter den Uferbäumen am Amperstausee ein Silberreiher auf und verschwand Richtung Ammersee. Als Krönung des nachmittags zog noch ein Fischadler über dem Stausee seine Kreise, bis er in dem angrenzenden Waldgebiet niederging.  Von beiden konnte ich Fotos schiessen, leider sind die vom Fischadler wegen der großen Entfernung nicht besonders gut geworden.
Ich möchte sie aber trotzdem zur Dokumentation einstellen.
Silberreiher
Fischadler 100% Group


Donnerstag, 29. Juli 2010

Die Amper wieder im Besitz der Freizeitkapitäne

Seit dem 16.Juli darf die Amper wieder offiziell mit Booten befahren werden. Viele Bootfahrer nutzen jetzt die Gelegenheit den Fluss auf dem Wasser zu erkunden. Für alle Freizeitkapitäne denen die Fahrverbotszeiten nicht bekannt sind hier ein Auszug aus dem Parsberger-Echo vom6.07.2007
-- Die untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck weist darauf hin, dass das Fahren mit Kajak, Schlauchboot, Floß u.ä. in den beiden Naturschutzgebieten "Ampermoos" und "Amperaue" vom 1.März bis einschließlich 15.Juli verboten ist. Von Eching/Stegen bis Grafrath und von Schöngeising bis zum Stausee in Fürstenfeldbruck ist die Amper in dieser Zeit für Freizeitkapitäne gesperrt. 
Das international bedeutsame Feuchtgebiet "Ampermoos" wurde bereits 1982 unter Schutz gestellt, 1996 die "Amperaue" mit ihrer naturnahen Flusslandschaft. Beide Naturschutzgebiete sind Lebensraum zahlreicher, teils seltener und bedrohter Brutvogelarten wie Eisvogel und Flussregenpfeifer. Deshalb hat die Natur während der Brutzeit hier absoluten Vorrang vor Freizeitaktivitäten, die zeitlich begrenzten Bootsfahrverbote sollen Störungen vermeiden helfen. Die untere Naturschutzbehörde bittet um Verständnis für diese zeitliche Begrenzung und dankt den Bootsfahrern für ihr Verhalten --
Weitere Auskünfte unter Tel: 08141/ 519-365 und -476

Montag, 21. Juni 2010

Kunst im Stausee

Die Amperarche will die Artenvielfalt an der Amper retten. Neben dem Steg am Stausee schwimmt in direkter Sichtachse zum Kloster die Amperarche. Geschaffen hat sie die Künstlerin Hilde Seyboth aus Wenigmünchen. Die Arche besteht aus Aluminium- und Holzprofilen, durch das wechseln der Bilder wird auf die bedrohten Tierarten des Ampergebiets aufmerksam gemacht.  Auf diese Weise sollen die Spaziergänger und Wanderer zum Nachdenken angeregt werden. Im Rahmen der Brucker Kulturnacht soll die Arche am Samstag den 19.Juni um 19.45 Uhr am Amperstausee eingeweiht werden. Ein gelungener Beitrag für den Naturschutz und ein idealer Aufstellungsort.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Die Schwänin hat ihre Brut aufgegeben


Eine traurige Beobachtung, heuer wird es keinen Nachwuchs bei den Schwänen geben !
Unsere Schwänin hat nach ca. 50 Tagen Brutzeit ihr Gelege verlassen und ist nicht mehr in das Nest zurückgekehrt. Es wurde beobachtet das sie einige Eier vom Nest aus ins Wasser gerollt hat. Die Vermutung liegt nahe das die Eier nicht befruchtet waren. Die normale Brutzeit bei Schwänen beträgt ca. 40 Tage. Sehr schade, die Kleinen werden uns am Stausee fehlen !

Dienstag, 20. April 2010

Die ersten jungen Wasservögel !

Die Graugänse sind auch dieses Jahr wieder die ersten deren Nachwuchs geschlüpft ist. Nach einer Bebrütung der Eier von 28-30 Tagen sind zwischen 2 und 8 kleine Gänschen bei mehreren Paaren geschlüpft. Die ersten 24 Stunden verbringen die kleinen im Nest, in den ersten 12 Stunden ihres Lebens prägen sie sich das Bild ihrer Eltern ein und folgen von da an nur ihnen. Von beiden Eltern betreut und bewacht werden sie auf angrenzende Wiesen geführt und erlangen nach ca. 60 Tagen ihre Flugfähigkeit. Die Familie bleibt auch nach dem Flügge werden der Jungen bis Ende ihres ersten Winters zusammen, dann beginnen die Jungvögel eigene Wege zu gehen. Zu Beginn der nächsten Brutzeit werden die noch anwesenden einjährigen Vögel von ihren Eltern vertrieben.